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Über die Technischen Specs Hinaus: Wie Systemdenken das EV-Design Umgestaltet

Das Design von Elektrofahrzeugen wird oft als eine Reihe von Kompromissen betrachtet: Mehr Reichweite bedeutet mehr Gewicht, höhere Leistung erfordert bessere Kühlung und fortschrittliche Funktionen erhöhen die Kosten. Doch die eigentliche Herausforderung besteht nicht nur darin, die richtigen technischen Spezifikationen zu wählen – sondern zu wissen, wann man die Optimierung stoppen sollte, um nicht kontraproduktiv zu werden.

Mit zunehmender Elektrifizierung stehen Automobilhersteller unter wachsendem Druck, sich ändernde Vorschriften, regionale Verbraucherpräferenzen und eine sich entwickelnde Ladeinfrastruktur zu erfüllen. Die Zukunftssicherung eines Produktes in diesem Umfeld erfordert mehr als nur gute Spezifikationen. Es erfordert eine neue Denkweise.

Hier kommt das Systemdenken ins Spiel.

Statt einzelne Leistungskennzahlen isoliert zu verfolgen, stellt ein systemischer Ansatz eine strategischere Frage: Welche Kombination von Technologien erzeugt das beste Gesamtergebnis – nicht nur für das heutige Produkt, sondern auch für die zukünftige Entwicklung?

Diese Denkweise verschiebt das Ziel vom Maximieren einzelner Komponenten hin zur Optimierung des gesamten Fahrzeugsystems im Laufe der Zeit.

Das Risiko der Überentwicklung

Elektrofahrzeug-Programme stehen unter Druck, sich in Bezug auf Reichweite, Ladezeit, Beschleunigung und mehr zu beweisen. Es ist verlockend, mit einer größeren Batterie, einem stärkeren Motor oder komplexeren Kühlsystemen zu reagieren. Doch diese Art der Überentwicklung kann dazu führen, dass Teams Entscheidungen treffen, die schwer und kostspielig rückgängig zu machen sind.

Beispielsweise könnte eine größere Reichweite strukturelle Änderungen erfordern, um eine größere Batterie unterzubringen. Das könnte die Flexibilität für zukünftige Batterietechnologien, modulare Plattform-Upgrades oder leichte Materialien einschränken.

Kurz gesagt: Heute für das Maximum zu bauen, kann morgen die Optionen einschränken.

Der klügere Kompromiss: Anpassungsfähigkeit

Aus systemischer Perspektive ist das intelligenteste Design nicht immer das leistungsstärkste oder effizienteste – sondern dasjenige, das Raum für Iterationen, Integration und Weiterentwicklung lässt.

Das kann bedeuten:

  • Die Wahl von Batteriegehäusen, die mehrere Chemikalien unterstützen
  • Der Einsatz softwaredefinierter Architekturen, um Hardware zukunftssicher zu machen
  • Das Design thermischer Systeme, die mit modularen Komponenten skalieren
  • Die Priorisierung von Fahrzeugplattformen, die sich an regionale oder regulatorische Anforderungen anpassen lassen

Jede dieser Entscheidungen erfordert eine frühzeitige, funktionsübergreifende Abstimmung im Entwicklungsprozess. Statt dass Teams nur ihre eigenen Bereiche des Fahrzeugs optimieren, arbeiten sie zusammen, um sicherzustellen, dass jede Entscheidung das System als Ganzes unterstützt.

Warum das jetzt wichtig ist

Die Innovation im Bereich Elektrifizierung und Mobilität schreitet schnell voran. Was heute State-of-the-Art ist, könnte in zwei Produktzyklen – oder sogar früher – veraltet sein. Durchbrüche bei Batterien, regulatorische Änderungen und Konnektivitäts-Upgrades zwingen OEMs und Zulieferer dazu, den Begriff der Flexibilität neu zu definieren – nicht nur in der Fertigung, sondern auch im Design der Fahrzeugsysteme.

Bei Magna arbeiten wir in sämtlichen Kernbereichen eines Fahrzeugs daran, Systeme nicht nur zu integrieren, sondern so zu gestalten, dass sie sich weiterentwickeln können. Wir haben erlebt, wie diese Denkweise zu widerstandsfähigeren, zukunftssichereren Plattformen führt.

Es geht nicht nur darum, die heutigen Kompromisse zu lösen. Es geht darum, von Anfang an Flexibilität ins Fahrzeug zu bauen.

*Dieses Dokument wurde mit Microsoft Translator übersetzt.

Portrait of Sharath Reddy, Senior Vice President, Corporate R&D

Sharath Reddy

Sharath Reddy hat einen Master of Science in Computer Engineering von der Villanova University sowie einen Bachelor-Abschluss in Elektronik- und Kommunikationstechnik von der Osmania University in Indien und bringt mehr als 35 Jahre Erfahrung in der Automobilelektronik mit. Bei Magna leitet er die globale Unternehmensstrategie für Forschung und Entwicklung in den Bereichen Elektrifizierung, softwaredefinierte Fahrzeuge, ADAS, Leichtbau und fortschrittliche Fertigung und treibt Innovationen und strategische Partnerschaften voran, um den sich wandelnden Anforderungen von Automobilherstellern und Verbrauchern gerecht zu werden.

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